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Erfahrungsberichte

Atlantis Trüffel Trip-Berichte

Fünf ehrliche Berichte von Menschen, die Atlantis Trüffel genommen haben. Verschiedene Dosierungen, verschiedene Settings, verschiedene Persönlichkeiten. Kein Schnickschnack, einfach wie es war.

Hinweis: Diese Berichte beschreiben persönliche Erfahrungen. Dein Trip kann anders verlaufen. Psilocybin ist ein starker Wirkstoff. Verwende ihn nicht, wenn du unter 18 bist, schwanger bist oder psychische Beschwerden hast. Konsultiere im Zweifelsfall einen Arzt.
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Lukas, 24

7,5 Gramm | Zuhause mit einem Freund | Erstes Mal

"Der sanfte Einstieg"

Ich hatte mich monatelang damit beschäftigt. Erfahrungsberichte gelesen, Dosierungen recherchiert, Videos geschaut. Irgendwann muss man einfach aufhören zu lesen und es ausprobieren. Mein Kumpel Felix war dabei. Er hatte schon Erfahrung mit Trüffeln und bot an, nüchtern zu bleiben.

Wir saßen in meinem Wohnzimmer. Aufgeräumt, Kerzen an, leise Musik im Hintergrund. Ich hatte eine halbe Portion genommen, also 7,5 Gramm. Felix meinte, das sei eine gute Idee für den Anfang. Die Trüffel schmeckten gewöhnungsbedürftig. Erdig, ein bisschen nussig, nicht besonders angenehm. Ich habe sie gut gekaut und mit Orangensaft runtergespült.

Nach ungefähr vierzig Minuten fing es an. Zuerst eine leichte Wärme im Bauch. Dann bemerkte ich, dass die Maserung des Holztischs vor mir irgendwie lebendig aussah. Nicht, dass sie sich bewegte, aber sie hatte plötzlich eine Tiefe, die vorher nicht da war. Ich fuhr mit dem Finger darüber und musste grinsen.

"Felix fragte mich, wie ich mich fühle. Ich sagte: 'Wie am ersten warmen Tag nach einem langen Winter.' Das traf es ziemlich genau."

Die nächsten zwei Stunden waren angenehm und sanft. Die Farben in der Wohnung wirkten gesättigter. Das Grün meiner Zimmerpflanzen sah aus wie frisch gemalt. An der Decke bemerkte ich leichte Muster, die langsam pulsierten, fast wie Atmung. Es war beruhigend, nicht beunruhigend.

Wir redeten viel. Über die Schulzeit, über Zukunftspläne, über Dinge, die man normalerweise nicht so offen bespricht. Felix erzählte mir von seiner Angst, nach dem Studium keinen Sinn zu finden. Nüchtern hätte er das vermutlich nicht so formuliert. Obwohl er gar nichts genommen hatte, schien meine Offenheit ansteckend zu sein.

Irgendwann schaute ich aus dem Fenster auf die Bäume draußen und dachte: Alles ist eigentlich in Ordnung. Nicht perfekt, aber in Ordnung. Und das reicht.

Nach etwa drei Stunden ließ die Wirkung langsam nach. Ich fühlte mich klar, ein bisschen müde und hatte Hunger. Wir bestellten Pizza und schauten einen Film. Ein guter erster Versuch.

Was ich mitgenommen habe: Eine halbe Portion ist ein vernünftiger Einstieg. Du bekommst einen Eindruck davon, was Trüffel können, ohne dass es dich überrollt. Für das nächste Mal würde ich auf 10 bis 12 Gramm gehen.

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Anna, 30

15 Gramm | Wald und Wiese | Erfahren

"Die vollständige Reise"

Das war mein drittes Mal mit Trüffeln und das erste Mal mit einer vollen Portion. Ich hatte Atlantis Trüffel (15 Gramm) bestellt und alles sorgfältig geplant. Mein Freund Martin wartete am Parkplatz als Tripsitter. Wir hatten vereinbart, dass er jede Stunde nach mir schaut.

Ich ging zu einer Lichtung, die ich von Spaziergängen kannte. Ein ruhiger Ort, umgeben von alten Buchen. Ich setzte mich auf eine Decke, aß die Trüffel gegen zehn Uhr morgens auf nüchternen Magen und wartete.

Die Wirkung kam schneller als erwartet. Nach einer halben Stunde spürte ich ein Kribbeln in den Händen und eine Wärme, die sich vom Bauch in den ganzen Körper ausbreitete. Die Blätter über mir begannen in einem Rhythmus zu schwingen, den ich vorher nie wahrgenommen hatte. Jedes Blatt schien sein eigenes Muster zu haben.

"Die Baumrinde sah aus wie eine Landkarte. Ich konnte Flüsse, Gebirge und Täler darin erkennen. Jeder Baum erzählte seine eigene Geschichte."

Der Höhepunkt war überwältigend schön. Die Farben der Natur waren so intensiv, dass es fast wehtat. Das Grün der Blätter, das Braun der Erde, das Blau des Himmels durch die Baumkronen. Alles wirkte wie in hoher Auflösung, schärfer und lebendiger als je zuvor.

Dann kam ein emotionaler Moment, den ich nicht erwartet hatte. Ich dachte an meine Mutter und daran, wie wenig ich ihr in den letzten Jahren gesagt habe, dass ich sie schätze. Nicht weil wir uns schlecht verstehen, sondern weil man solche Dinge im Alltag einfach vergisst. Mir liefen Tränen über die Wangen, aber es war keine Traurigkeit. Es war Dankbarkeit, die einen Weg nach draußen gefunden hatte.

Ich lag im Gras und fühlte die Erde unter mir. Zum ersten Mal verstand ich dieses Klischee vom "Eins sein mit der Natur" nicht als Phrase, sondern als körperliche Erfahrung. Die Grenze zwischen mir und dem Wald war nicht verschwunden, aber sie war durchlässig geworden.

Der Höhepunkt dauerte etwa anderthalb Stunden. Danach wurde es sanfter. Ich lief langsam um die Lichtung herum und nahm Geräusche wahr, die mir vorher nie aufgefallen waren. Das Summen von Insekten, das Knarren der Äste, den Wind in verschiedenen Höhen.

Als Martin kam, erzählte ich ihm alles. Er hörte einfach zu. Das war genau richtig.

Was ich mitgenommen habe: Eine volle Portion in der Natur ist etwas Besonderes. Es war intensiver als erwartet, aber zu keinem Zeitpunkt unangenehm. Wichtig: Kenne den Ort gut, habe jemanden in der Nähe, und nimm genug Wasser mit. Ich habe am nächsten Tag meine Mutter angerufen.

J

Jonas, 27

10 Gramm pro Person | Wohnzimmer, mit 2 Freunden | Etwas Erfahrung

"Zusammen unterwegs"

Wir hatten das seit Wochen geplant. Meine Freunde Leonie (23) und Max (28) und ich. Samstagmittag, Handys aus, keine Verpflichtungen. Ich hatte für jeden 10 Gramm Atlantis besorgt. Genug für eine deutliche Wirkung, aber nicht so viel, dass es unbeherrschbar wird, besonders weil keiner von uns einen Tripsitter hatte.

Wir aßen die Trüffel gegen 14 Uhr. Max hatte Schokolade mitgebracht, um den Geschmack zu überdecken. Gute Idee, aber es half nur bedingt. Leonie verzog bei jedem Bissen das Gesicht, was uns alle zum Lachen brachte, noch bevor irgendetwas wirkte.

Nach ungefähr vierzig Minuten merkte ich, dass Leonies Lachen anders klang. Voller, irgendwie musikalischer. Dann schaute ich auf den Teppich und sah, dass die Muster darin sich leicht zu bewegen schienen. Es ging los.

"Max legte Pink Floyd auf und wir saßen alle drei einfach da mit geschlossenen Augen. Niemand sagte ein Wort. Die Musik war genug. Sie war alles."

Die erste Stunde war vor allem Lachen. Wir lachten über nichts und alles. Max stolperte über ein Kissen und das war für mindestens zehn Minuten das Lustigste, was jemals passiert war. Es war dieses tiefe, unkontrollierbare Lachen, bei dem dir die Bauchmuskeln wehtun.

Dann wurde es ruhiger. Wir setzten Musik auf und das veränderte die gesamte Atmosphäre. Leonie sagte, sie könne die Musik sehen. Nicht wörtlich, aber jeder Ton hatte eine Form, eine Farbe. Ich verstand genau, was sie meinte. Eine akustische Gitarre klang warm und golden. Der Bass fühlte sich dunkelblau an.

Irgendwann fing Max an, über seine Familie zu sprechen. Über seinen Vater, der nie Emotionen zeigt. Er sprach ruhig und ehrlich. Normalerweise redet er nicht darüber. Leonie und ich hörten einfach zu. Es fühlte sich an, als wären alle sozialen Filter verschwunden, und das war nicht unangenehm. Es war befreiend.

Wir saßen auf dem Balkon und schauten dem Sonnenuntergang zu. Max sagte: "Warum reden wir nicht immer so miteinander?" Gute Frage.

Nach etwa vier Stunden ließ die Wirkung nach. Wir kochten zusammen Pasta, schauten einen Film und schliefen alle drei im Wohnzimmer ein. Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam und sprachen darüber, was wir erlebt hatten. Diese Gespräche am Tag danach waren fast genauso wertvoll wie der Trip selbst.

Was ich mitgenommen habe: Mit guten Freunden zu trippen ist leichter und lustiger als alleine. Aber es kann auch überraschend tiefgründig werden. Vertrauen ist das Wichtigste. Und Schokolade für den Geschmack.

K

Katharina, 35

12 Gramm | Alleine zuhause | Mehrere Erfahrungen

"Ein Abend mit mir selbst"

Ich nehme Trüffel zwei bis drei Mal im Jahr, immer mit einer Absicht. Dieses Mal wollte ich über eine Beziehung nachdenken, die ich vor einem halben Jahr beendet hatte. Nicht weil ich traurig war, sondern weil ich das Gefühl hatte, dass ich noch nicht richtig verstanden hatte, was schiefgegangen war. Und vor allem, was mein Anteil daran war.

Ich bereitete mein Schlafzimmer vor. Verdunkelungsvorhänge zu, Schlafmaske bereit, eine Playlist mit ruhiger Instrumentalmusik. Keine Ablenkungen. Ich nahm 12 Gramm Atlantis Trüffel gegen halb acht abends.

Die Wirkung setzte nach einer knappen Stunde ein. Erst ein Kribbeln, dann eine Schwere in den Armen und Beinen, die sich aber nicht unangenehm anfühlte. Eher so, als würde mein Körper mich dazu einladen, mich hinzulegen und loszulassen.

Ich legte die Schlafmaske an und schloss die Augen. Hinter meinen geschlossenen Lidern begannen Muster zu erscheinen. Erst einfache geometrische Formen in Dunkelblau und Violett. Dann wurden sie komplexer, ineinanderfließend, wie ein Kaleidoskop, das sich in Zeitlupe dreht.

"Ich sah meine Beziehung wie von außen. Als ob ich einen Film schaute, in dem ich selbst die Hauptrolle spielte. Und zum ersten Mal konnte ich sehen, wo ich die Augen verschlossen hatte."

Meine Gedanken gingen zur Beziehung. Aber anders als sonst war kein Groll da, keine Verteidigung. Ich sah klar, dass ich meinem Ex nie wirklich zugehört hatte, wenn er sagte, dass er mehr Raum brauchte. Nicht weil ich das nicht wollte, sondern weil ich so mit meiner eigenen Angst vor dem Verlassenwerden beschäftigt war, dass ich nicht hören konnte, was er eigentlich sagte.

Es war, als hätte jemand ein Licht in einem Raum angemacht, in dem ich jahrelang im Dunkeln gesessen hatte. Die Dinge waren die ganze Zeit da gewesen. Ich hatte nur nicht hingeschaut.

Ich weinte. Nicht lange, aber tief. Es war kein Schmerz, sondern Erleichterung. Danach lag ich noch eine Stunde da und ließ die Gedanken kommen und gehen. Die Visuals wurden langsam weicher, die Muster einfacher. Irgendwann nahm ich die Maske ab, machte mir einen Tee und schrieb alles in mein Notizbuch. Vier Seiten voll.

Was ich mitgenommen habe: Alleine zu trippen ist nichts für Anfänger. Aber wenn du Erfahrung hast und bereit bist, dich selbst ehrlich anzuschauen, kann es heilsam sein. Schreib danach auf, was du erlebt hast. Die Klarheit verblasst schneller, als du denkst.

N

Niklas, 28

15 Gramm | Zuhause mit Tripsitter | Zweites Mal

"Als es kurz zu viel wurde"

Ich teile das, weil ich denke, dass solche Geschichten auch erzählt werden müssen. Mein erstes Mal mit 10 Gramm war so schön gewesen, dass ich dachte: Mehr muss besser sein. Das ist ein Denkfehler.

Meine Freundin Sarah war als Tripsitterin dabei. Sie hatte selbst nichts genommen und wir hatten vorher besprochen, was sie tun sollte, wenn es schwierig wird. Das war im Nachhinein die beste Entscheidung des Abends.

Die ersten fünfundvierzig Minuten liefen gut. Leichte visuelle Veränderungen, angenehme Wärme, gute Stimmung. Aber als die volle Wirkung einsetzte, wurde es schnell sehr intensiv. Die Wände schienen sich zu bewegen. Nicht sanft, sondern schnell, pulsierend. Mein Herzschlag fühlte sich zu schnell an. Rational wusste ich, dass Psilocybin den Puls leicht erhöhen kann, aber in dem Moment konnte ich nicht rational denken.

Die Angst kam wie eine Welle. "Was, wenn das nicht aufhört? Was, wenn ich zu viel genommen habe?" Ich sagte Sarah, dass etwas nicht stimmte.

"Sarah nahm meine Hand und sagte: 'Du hast Trüffel genommen. Das ist die Wirkung. Es geht vorbei. Atme mit mir.' Diese Worte waren ein Anker."

Sie machte die Musik leiser und wechselte die Playlist. Die schnelle elektronische Musik, die ich aufgelegt hatte, war im Nachhinein eine schlechte Wahl. Sie legte ruhige akustische Musik auf und dimmte das Licht. Dann setzte sie sich neben mich und führte mich durch eine Atemübung: Vier Sekunden einatmen, vier Sekunden halten, sechs Sekunden ausatmen.

Nach fünf oder sechs Atemzügen ließ die Panik nach. Sie war nicht weg, aber sie war handhabbar. Ich verstand, dass ich in Sicherheit war. Mein Körper war in Ordnung. Mein Geist war nur vorübergehend an einem unbekannten Ort.

Der schwierige Moment dauerte vielleicht zwanzig Minuten. Als er vorbei war, fühlte ich mich tatsächlich stärker. Wie nach einer Prüfung, die man bestanden hat, obwohl man dachte, man würde durchfallen. Der Rest des Abends war ruhig und warm.

Wir hatten vorher auch einen Trip Stopper besorgt, falls es wirklich nicht mehr gegangen wäre. Den brauchten wir nicht, aber es war beruhigend zu wissen, dass er da war.

Was ich mitgenommen habe: Habe immer einen Tripsitter. Immer. Besprecht vorher, was er oder sie tun soll, wenn es schwierig wird. Wähle deine Musik mit Bedacht. Und wisse, dass ein schwieriger Moment nicht bedeutet, dass der ganze Trip schlecht ist. Manchmal ist gerade der schwierige Teil derjenige, von dem du am meisten lernst.

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Bereite dich gut vor, wähle die richtige Dosierung und sorge dafür, dass du dich wohlfühlst. Schau dir unsere anderen Leitfäden an.